MASSAGE

Privat- und Kassenleistungen

Manuelle Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage
 
Definition:
 
Manuelle Massagetechnik nach Dr. Vodder mit systematischer Anordnung und
rhythmischer Folge von Drehgriffen, Schöpfgriffen, Pumpgriffen sowie stehenden
Kreisen und Spezialgriffen.
Der Einsatz von Geräten (z. B. Lymphomat) ist kein Ersatz für die manuelle
Lymphdrainage.
 
Therapeutische Wirkung:
 
► Abflussförderung der interstitiellen Flüssigkeit über Lymph- und Venengefäßsystem
    sowie Gewebsspalten.
► Steigerung der Lymphangiomotorik.
► Lockerung fibrosklerotischen Bindegewebes.
► Hebung des Parasympathicotonus.
 
Indikationen:
 
► Lymphödeme - primäre und sekundäre Lymphödeme.
► Lipödeme und Kombinationsformen.
► Phlebolymphostatisches Ödem bei chronischer Beinveneninsuffizienz.
► Ödeme.
 
Schwellungen:
 
  posttraumatische und postoperative, Sympathische Reflexdystrophien (Morbus Sudeck),
  bei rheumatischen Erkrankungen einschließlich Kollagenosen, bei Halbseitenlähmung im Bereich der Hand.
 
Therapieziel:
 
► Entstauung mit Schmerzreduktion.
 
Regelbehandlungszeit:
 
Richtwert: 30, 45 und 60 Minuten.
 
Weiterbildungsnachweis:
 
Die unter diesen Positionen beschriebenen Leistungen sind von Physiotherapeuten bzw. Masseuren/Masseuren und med. Bademeistern abrechenbar, die eine erfolgreich abgeschlossene spezielle Weiterbildung in Manueller Lymphdrainage von mind. 170 Std. mit Abschlussprüfung in einer Weiterbildungseinrichtung, die die Anforderungen der Gemeinsamen Empfehlungen nach § 124 Abs. 4 SGB V erfüllt, nachweisen.

 

Kompressionbandagierung

Kompressionsbandagierung einer Extremität

Definition:

Spezielle Kompressionsbandagierung im Anschluss an die manuelle Lymphdrainage und der ggf. notwendigen Bewegungstherapie zur Erhaltung und Sicherung der  entödematisierenden Effekte der Behandlung.

Indikationen:

► Lymphödeme.
► Phlebolymphostatische Ödeme.
► Lipödeme.

Die Kompressionsbandagierung kommt insbesondere in Betracht:

► wenn noch keine Kompressionsbestrumpfung vorhanden ist.
► wenn noch eine Ödemreduktionsphase besteht.
► bei komplizierten Ödemen, wenn die Kompressionsbestrumpfung allein nicht
    ausreicht.

Leistung:

► Vorbereiten und Anlegen der Kompressionsbandage an der jeweiligen Extremität
    einschl. Hand bzw. Fuß (die Vergütung der Leistung gilt für jeweils eine Extremität;
    bei zwei oder mehr Extremitäten wird die Leistung entsprechend zusätzlich
    vergütet.
► Beratung des Patienten.

Hinweis:

Der Vergütungssatz beinhaltet die Kosten für das Polstermaterial und Trikofix. Die
Kompressionsbinden werden vom Vertragsarzt gesondert verordnet.
Siehe auch Manuelle Lymphdrainage

 

klassische Massage Therapie

Klassische Massagetherapie (KMT)

Definition:

Manuelle, mechanische Anwendung der Massagegrundgriffe Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen (Erschütterungen) und Vibrationen sowie deren Kombination und Variationen.

Therapeutische Wirkung:

► Lösung von Adhäsionen in Gleit- und Schiebegeweben zwischen Haut, Unterhaut,
    Muskel und Bindgewebe.
► Abtransport schmerzerzeugender Substanzen, Anregung des Muskelstoffwechsels.
► Einwirkung auf das Gefäßsystem.
► Wirkung auf Proprio- und Mechanorezeptoren mit Normalisierung des Muskeltonus.
► Schmerzhemmung.

Indikationen:

► Muskelverspannungen, muskulärer Hypertonus ( „Hartspann“).
► Muskelhypotonus.
► Schmerzen im Bereich der Muskulatur und bei Weichteilrheumatismus.
► Adhäsionen und Narben im subkutanen Gewebe und Bindegewebe.

Therapieziel:

► Regulation des Muskeltonus.
► Schmerzlinderung.
► Lokal und reflektorisch Verbesserung der Durchblutung und Entstauung.

Leistungen:

► Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile entsprechend dem individuell
    erstellten Behandlungsplan.

Regelbehandlungszeit:

► Richtwert: 15 bis 20 Minuten. 

Ultraschall- / Wärmetherapie

Ultraschall-Wärmetherapie

Definition:

Behandlung zur gezielten regionalen Erwärmung tiefer gelegener Gewebsschichten
(insbes.Muskulatur, Knochen, Gelenksstrukturen) mit hochfrequenten mechanischen
Schwingungen (Longitudinalwellen) mit einer Frequenz von 800 – 3000 kHz.

Therapeutische Wirkungen:

► Schmerzlinderung.
► Positive Beeinflussung von subakuten und chronischen mesenchymalen  
    Entzündungen und Reizungen.
► Lösung von Gewebsverklebungen, Gewebeauflockerungen.
► Lokale Muskeldetonisierung.

Indikationen:

► Lokale Schmerzen bei subakuten und chronischen Entzündungen und Reizungen im
    Bereich der Gelenke, gelenknah.
► Gewebsverklebungen (Narben, Keloidbildung)
► Muskelverspannungen (Myotendinosen).

Therapieziel:


► Linderung lokaler Schmerzen durch Beeinflussung subakuter und chronischer
    mesenchymaler Entzündungen in Knochennähe.
► Auflockerung verhärteter Gewebe.
► Lokale Muskeldetonisierung.

Leistung:


► Lagerung des Patienten entsprechend der erforderlichen Behandlungstechnik.
► Wahl des Schallkopfes und Vorbereitung des Kontaktmediums
    (Gel, Öl, Salbe, Wasser).
► Einstellen der Intensität und Dauer der Behandlung.
► Manuelle Führung des Schallkopfes auf dem zu behandelnden Areal entsprechend
    der Befunderhebung und dem individuellen Behandlungsplan.
► Beobachtung der Verträglichkeit des Patienten, ggf. Dosierung anpassen.
► Nach Beendigung der Behandlung Reinigung bzw. Abtrocknung des behandelten
    Gebietes.
► Reinigung des Schallkopfes.

Regelbehandlungszeit:

► Richtwert: 10 bis 20 Minuten.

 

Fango- / Naturmoorpackungen

Wärmetherapie     Heißluft – Fango 

Definition:

Behandlung mit gestrahlter oder geleiteter Wärme durch unmittelbare Erwärmung.

Therapeutische Wirkung:

► Arterielle Hyperämie, Stoffwechselsteigerung, dadurch auch entzündungshemmend.
► Muskeldetonisierung.
► Verbesserung der Dehnfähigkeit von bindegewebigen Strukturen.
► Reflektorische Reaktionen auf innere Organe.
► Schmerzdämpfung.
► Vegetativ/psychische Entspannung bei großflächiger Wärmeapplikation.

Indikationen:

In Kombination mit anderen physikalischen Maßnahmen zur Wirkungssteigerung (mit
Krankengymnastik, manueller Therapie, Übungsbehandlung, Chirogymnastik,
Massagetherapie oder Traktionsbehandlung).
► Schmerzen im Bereich des Bewegungssystems, bei Akzeptanz von Wärme.
► Muskelverspannungen.
► Schmerzen im Bereich innerer Organe, bei Akzeptanz von Wärme.

Therapieziel:

► Schmerzdämpfung.
► Muskeldetonisierung und verbesserte Dehnfähigkeit bindegewebiger Strukturen.
► Verbesserung der Durchblutung.

Wärmeanwendung (Heißluft) mittels Strahler bei einem oder mehreren Körperteilen

Definition:

Unmittelbare Erwärmung durch Einfließen von Wärmeenergie als
Strahlung (z. B. Infrarot).

Leistung:

Behandlung des sitzenden oder liegenden Patienten an einzelnen oder mehreren
Körperteilen entsprechend dem individuell erstellten Behandlungsplan.

Regelbehandlungszeit:

Richtwert: 10 bis 20 Minuten.

Warmpackung einzelner oder mehrerer Körperteile

Mit Paraffinen und/oder Peloiden (z. B. Fango, Moor, Teilbäder mit Paraffin oder Einmalmoorpackungen) einschließlich der erforderlichen Nachruhe.

Definition:

Behandlung durch Wärmeleitung mittels erhitzter Paraffin- bzw. Paraffin- Peloid-
Gemischen oder mit wasserhaltigen Peloiden, z. B. Moor, Pelose, Fango oder Schlick.
Zur Aufbereitung der Packungen sind spezielle Aufbereitungsanlagen notwendig. Bei
Verwendung von Paraffin- bzw. Paraffin- Peloid- Gemischen kann die Packungsmasse
nach entsprechender Definition durch mindestens vierstündiges Erhitzen auf 130° C
mehrfach wiederverwendet werden (nach Angaben des Herstellers höchstens
jedoch 40 mal).

Bei der Anwendung von Moor- , Pelose- , Fango- oder Schlickpackungen kann das
Packungsmaterial nur für denselben Patienten wieder verwendet werden, sofern es in
geeigneten und namentlich gekennzeichneten Behältern aufbewahrt wurde.

Leistung:

► Aufbereitung der Packung je nach Art des Packungsmaterials.
► Behandlung eines Körperteils oder mehrerer Körperteile entsprechend der
    Befunderhebung bei unterschiedlicher Lagerung.
► Auftragen oder Anmodellieren der Packung am Körper des Patienten unter Beachtung
    des subjektiven Temperaturempfindens des Patienten.
► Umhüllen mit Plastikfolie, Leintuch sowie Wolldecke.
► Ggf. Anlage von kühlen Kompressen auf die Stirn und die linke Brust bei
    Beengungsgefühlen, ggf. leichte Lösung der Packung in der Brustregion.
► Überwachung des Patienten.

Regelbehandlungszeit:

► Richtwert: 20 bis 30 Minuten.

Heiße Rolle

Heiße Rolle

 

Definition:

 

Behandlung durch mit heißem Wasser getränkten aufgerollten Frotteetüchern mit starker Wärmeintensität und der Möglichkeit gleichzeitiger mechanischer Beeinflussung der Haut.


Leistung:

 

► Anlegen der Heißen Rolle unter Beachtung der Wärmeempfindlichkeit des Patienten.

 

Regelbehandlungszeit:

 

► Richtwert: 10 bis 15 Minuten.

Heißluft

Wärmeanwendung (Heißluft) mittels Strahler bei einem oder mehreren Körperteilen

 

Definition:

► Unmittelbare Erwärmung durch Einfließen von Wärmeenergie als Strahlung (z. B. Infrarot).

Leistung:

► Behandlung des sitzenden oder liegenden Patienten an einzelnen oder mehreren Körperteilen entsprechend dem individuell erstellten Behandlungsplan.

Regelbehandlungszeit:

►Richtwert: 10 bis 20 Minuten.

Eisanwendungen

Kältetherapie bei einem oder mehreren Körperteilen

Definition:

Behandlung mit lokaler Applikation intensiver Kälte in Form von Eiskompressen (in
Eiswürfel getauchte bzw. mit Eiswürfeln gefüllte oder mit Salzwasser gefrorene
Frottiertücher), tiefgekühlten Eis-/ Gelbeuteln (in strapazierfähiger Plastikfolie
eingeschweißte gelartige Silikatmasse), direkte Abreibung (Eismassage, Eiseinreibung),
Kaltgas und Kaltluft mit entsprechenden Apparaturen sowie Eisteilbädern in Fuß-oder
Armbadewannen.

Therapeutische Wirkung:

► Dämpfung von Entzündungen.
► Herabsetzung der Nervenleitgeschwindigkeit mit Hemmung der Nozizeptoren.
► Anregung der Aktivität der Muskelspindeln mit Muskeltonuserhöhung bei
    kurzzeitigem Kältereiz.
► Minderung der Aktivität der Muskelspindeln mit Muskeltonussenkung bei länger
    dauerndem Kältereiz.

Indikationen:

► Schwellung, Reizung und/oder Entzündung, posttraumatisch, postoperativ,
    entzündlich.
► Schmerzen.
► Spastische Paresen (länger dauernder Kältereiz).
► Schlaffe Paresen (kurzfristiger Kältereiz).

Therapieziel:

► Schmerzlinderung.
► Muskeltonusregulation.
► Minderung einer Schwellung, Reizung, Entzündung.

Leistungen:

► Aufbereitung bzw. Vorbereitung der Behandlung gemäß Applikationsform.
► Behandlung eines Körperteils oder mehrerer Körperteile entsprechend dem individuell
    aufgestellten Behandlungsplan mit der jeweiligen Applikationsform.
► Überwachung des Patienten.

Regelbehandlungszeit:

► Richtwert: 5 bis 10 Minuten.

 

Elektrotherapie

Elektrotherapie
Elektrotherapie/- behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile

Definition:

Elektrotherapie/- behandlung mit individuell eingestellten Stromstärken und Frequenzen
unter Verwendung
► galvanischer Ströme.
► niederfrequenter Reizströme (z. B diadynamischer Ströme).
► mittelfrequenter Wechselströme.

Therapeutische Wirkung:

a) Galvanische Ströme: durch Ionenverschiebung Hyperämie im Bereich
    der Elektroden, Analgesie, Herabsetzung der motorischen Schwelle,
    Verbesserung der Trophik.

b) Niederfrequente Wechselimpulsströme: Reizung von Nervenfasern.
    Dadurch Beeinflussung des Schmerzes, Resorptionsförderung und Verbesserung
    der Durchblutung.

c) Mittelfrequente Wechselströme/Interferenzströme: Je nach Amplitudenmodulation
    Überwiegen der analgetischen Wirkung oder der motorischen Wirkung mit
    Muskelkontraktion und anschließender Muskelerschlaffung, Sympathikusdämpfung.

Indikationen:


a) Galvanische Ströme: Schmerzen, z. B. bei Myalgie, Tendinosen, Myotendinosen,
    Weichteilschmerz, Neuralgie, Wirbelsäulensyndromen. Durchblutungsförderung, z. B.
    bei funktionellen und organischen Durchblutungsstörungen.

b) Niederfrequente Impulsströme: Umschriebene Schmerzen,
    z. B. Insertionstendinosen, Arthrose, Distorsionen, nicht entzündliche
    akute/subakute Ödeme, Hämatome.

c) Mittelfrequente Wechselströme: xtern amplitudenmodulierter MF- Strom entsprechend
    Niederfrequenzstrom. Interferenzstromverfahren: Muskelschwäche,
    Muskelverspannung, erhöhter Sympathikustonus.

Therapieziel:

► Schmerzlinderung.
► Durchblutungsförderung.
► Abschwellung.
► Muskeltonusregulation.

Regelbehandlungszeit:

► Richtwert: 10 bis 20 Minuten.

 

 

 
Elektrostimulation bei Lähmungen

Definition:


Elektrotherapie/-behandlung unter Verwendung von niederfrequenten Reizströmen mit
definierten Stromimpulsen, deren Reizparameter (Impulsdauer, Pausendauer,
Stromform und Stromstärke) dem Grad der Lähmung angepasst sind.

Therapeutische Wirkung:

► Reizung der Nervenfaser zur Muskelstimulation.
► Reizung der Muskelfaser bei vollständiger Denervierung der Muskulatur.

Indikationen:


► Teildenervierte Muskulatur und durch ein Akutgeschehen geschwächte Muskulatur.
► Denervierte Muskulatur mit der Wahrscheinlichkeit der Re-Innervierung zur
     Vermeidung einer Muskelatrophie.
► Spastische Muskulatur.

Therapieziel:


► Erhaltung der Kontraktionsfähigkeit.
► Verminderung einer Atrophie.
► Verminderung der Spastik.

Leistungen:


► Anlegen der Elektroden je Muskel-Nerveinheit gemäß Indikation und Behandlungs-
► plan.
► Behandlung entsprechend des Behandlungsplanes mit definierten Impulsen und
     Intervallen und der individuellen Anpassung der Reizparameter an den geschädigten
     Muskel bzw. an die geschädigten Muskeln.
► Überwachung des Patienten.
► Reinigung und Desinfektion der Elektrodenschwämme (ausgenommen
      Einmalelektroden).
► Unterstützende Pflege der behandelten Hautregionen.

Regelbehandlungszeit:

► Richtwert: je Muskelnerveinheit 5 bis 10 Minuten.  

 

Reflexzonenmassage

Reflexzonenmassage, Segment- , Periost- , Colonmassage

Definition:

Reflexzonenmassage:

Variationen der Friktion, orientierend am individuellen Gewebebefund.

Segmentmassage:


modifizierte Griffe und speziell weiterentwickelte Griffvariationen mit Knetungen,
Friktionen und Vibrationen mit Erfassung aller Gewebeschichten zwischen Haut und
Periost.

Periostmassage:


Punktförmig, rhythmisch ausgeführte Druckmassage über dem Periost.

Colonmassage:


Analwerts gerichtete Druck- und Gleitbewegungen an bestimmten Punkten des
Abdomens.

Therapeutische Wirkung: 


Neuroreflektorische Lokal- , Fern- und Allgemeinwirkungen.

Indikationen:

► Funktionelle Störungen und vegetative Dysregulation innerer Organe.
► (Colonmassage: chronisch funktionelle Obstipation).
► Periphere funktionelle Durchblutungsstörungen.
► Regulation des Muskeltonus.

Therapieziel:

► Normalisierung des Tonus im Bereich innerer Organe und Schmerzlinderung.
► Normalisierung des vegetativen Nervensystems.
► Normalisierung des reflektorisch geänderten Muskeltonus und Schmerzlinderung.

Leistung:

► Behandlung einzelner und mehrerer Körperteile entsprechend dem individuell
    erstellten Behandlungsplan.

Regelbehandlungszeit:

► Richtwert: 15 bis 20 Minuten.

Bindegewebsmassage

Bindegewebsmassage (BGM)

Definition:

Massagetechnik zur Diagnostik und Behandlung von krankhaft veränderten Bindegewebszonen.

Therapeutische Wirkung:

    Neuroreflektorische Wirkung über segmentale Haut- , Bindegewebs- und Muskelzonen
    (kutanoviszerale und muskuloviszerale Reflexwirkung):
► Wirkung auf segmental zugeordnete Eingeweideorgane.
► Wirkung auf periphere arterielle Durchblutung.
► Neurovegetative Gesamtbeeinflussung.

Indikationen:

► Funktionelle Störungen innerer Organe (z. B. Atemnot, Husten, Spasmen, Reizkolon,
    Reizmagen).
► Durchblutungsstörungen und Gefäßspasmen (z. B. Reflexdystrophie,
    Sudeck- Syndrom Stadium II, M. Raynaud).

Therapieziel:

► Normalisierung des Tonus im Bereich innerer Organe.
► Normalisierung des vegetativen Nervensystems.

Leistung:

► Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile entsprechend dem individuell
    erstellten Behandlungsplan.

Regelbehandlungszeit:

► Richtwert: 20 bis 30 Minuten.

Fußreflexzonenmassage

Fuß-Reflexzonenmassage

(Wikipedia)

Die Reflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die in ihrer therapeutischen Ausprägung zu den alternativmedizinischen Behandlungsverfahren gezählt wird und auch im Wellnesssektor Einzug gefunden hat. Befürworter dieser Methode gehen davon aus, dass die Reflexzonenmassage in der Schmerztherapie und bei Durchblutungsstörungen übliche medizinische Verfahren und physiotherapeutische Anwendungen ergänzen kann sowie eine Verbesserung des Wohlgefühls unterstützen kann. In bisherigen Studien war die Reflexzonenmassage jedoch weitgehend wirkungslos.

Die bei der Reflexzonenmassage gemeinten Reflexzonen im Körper sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich „spiegeln“. Sie sind nicht mit den bekannten Head-Zonen der Medizin identisch. Es soll sie am Rücken, am Fuß, an der Hand, am Ohr, an der Nase und am Schädel geben. Diese Zonen sollen entweder diagnostisch (Irisdiagnose) oder im Rahmen einer Befundaufnahme oder therapeutisch (Reflexzonenmassage, Akupunktur und Akupressur ) eingesetzt werden können.

Die Begriffe Reflexzone und Somatotopie werden oft synonym gebraucht. Als Reflexzone wird im Allgemeinen ein Körperbereich bezeichnet, der aufgrund eines hypothetischen nicht genau beschriebenen reflexartigen Wechselwirkungsgeschehens als diagnostisch wie therapeutisch nutzbar aufgefasst wird. Der Begriff Somatotopie hingegen ist ein phänomenologischer: Er bezeichnet die quasi kartographische Darstellung des Gesamtorganismus auf einem seiner Teilbereiche. Die Nutzbarkeit vieler Somatotopien als Reflexzone und die Deutung vieler Reflexzonen als Somatotopien bringt es mit sich, dass die beiden Begriffe allgemein als austauschbar verstanden werden.

Es gibt keine einheitliche "Karte" der Reflexzonen, etwa an Füssen und Händen, stattdessen gibt es viele voneinander abweichende, sich widersprechende Abbildungen.

Entwicklung der Reflexzonenmassage

Als Pionier der neueren Reflexzonenmassage gilt der amerikanische Arzt William Fitzgerald (1872–1942). Er hatte neben schulmedizinischen Kenntnissen auch solche über Methoden indianischer Volksmedizin, wozu Vorstellungen über reflektorische Zusammenhänge und eine Druckbehandlung gehören, die seit Jahrhunderten und noch heute in Reservaten angewendet werden.

Fitzgerald entwickelte daraufhin ein System: Er teilte den Körper in zehn senkrechte Zonen ein. Dieses Konzept und die von ihm entwickelte „Zonentherapie“ waren 1917 der Grundstein für die heutige Reflexzonen-Therapie. Später wurden diese Längszonen noch in jeweils drei Querzonen eingeteilt. Diese Einteilung ist auch heute noch die Grundlage. Von Amerika aus kam die „Reflexology“, wie sie dort genannt wird, über England auch nach Deutschland. In der Ausbildungsstätte von Hanne Marquardt wird das System seit 1967 weitergegeben. Heute arbeiten hauptsächlich Heilpraktiker, Physiotherapeuten und Masseure damit.

Diese Massagen sind Anwendungen, bei denen drucksensible Zonen zur Befunderhebung und durch mechanische oder andere Reizung (Low-Level-Lasertherapie, Farbstrahler, Farbauflagen, Edelsteine usw.) stimuliert werden. Eine wissenschaftlich therapeutische Wirkung wurde bisher nicht nachgewiesen. Erfolgreich werden diese Massagen im Wellnessbereich
eingesetzt. Sie sollen zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen.

 

Hot Stone

Hot Stone Massage (Warmsteinmassage)

(Wikipädia)

Hot Stone Massage ist eine Massageform unter Zuhilfenahme von aufgeheizten Steinen, meist aus Basalt, die auf den Körper gelegt werden. Die Steine werden dazu in einem Wasserbad auf eine Temperatur von etwa 60 °C erwärmt. Ziel ist die Entspannung der Muskeln durch Wärme.

Geschichte


Die Warmsteinmassage ist nicht nur asiatischen Ursprungs. Im gesamten asiatischen, pazifischen und amerikanischen Raum wird sie aus Urzeiten übermittelt. In Deutschland wird sie meist nur mit indianischem Ursprung beworben. In den USA wird behauptet, die Warme-Steine-Massage stamme aus Schweden, dort ist diese Massage jedoch weitgehend unbekannt. Tatsächlich ist die Behandlung mit warmen Steinen in allen Erdteilen unabhängig voneinander entwickelt worden. In Asien war das Auflegen von warmen Steinen bereits vor der Besiedelung der Polynesischen Länder bekannt, generell wird der Ursprung dieser Methode dem Heilwesen und Schamanismus
zugeschrieben.

Der Begriff La-Stone bedeutet Lava-Steine und geht auf die Verwendung vulkanischen Gesteins in Hawaii zurück. Das „La“ in der Bezeichnung La-Stone deckt sich auch mit dem tibetanischen Wort für Lebensenergie, worauf dieses Wort ebenfalls zurückgeführt wird. Die alten kāhuna benutzten zur Massage, auf hawaiischLomi Lomi Nui, auch Stöcke und die pōhaku wela, die heißen Steine. Kleine, vom Wasser abgewaschene, runde flache Kieselsteine kommen bei der Lomi Lomi ʻiliʻili für ʻiliʻili siehe zur Anwendung.

Bei der La-Stone-Massage werden zu den erwärmten Steinen zudem noch gekühlte Marmorkugeln verwendet, so dass die Massage um einen Reiz erweitert wird.

Anwendung

Bei der Behandlung legt sich der Klient zum Einen auf einige der Steine, welche Layoutsteine genannt werden. Andere werden auf den Körper gelegt. Mit weiteren Steinen wird aktiv gearbeitet und der Patient wird mit diesen Steinen massiert, wobei die Steine sich besonders für Friktionen eignen.

Auch möglich ist es, mit einem Stein auf die Muskulatur zu klopfen und mit einem zweiten den ersten Stein wiederholt anzuschlagen. Auf diese Weise wird ein Massagereiz gesetzt, der einer Vibration ähnlich ist.

Neben den Wirkungen der Massage selbst und der muskelentspannenden Wirkung der Wärme wirkt besonders der bewusst eingesetzte Gegensatz von Wärme und Kälte auf das vegetative Nervensystem.

Auch wird diese Massage oft mit der Aromatherapie verbunden, so dass neben den oben genannten Wirkungen zusätzlich ätherische Öle auf den Körper wirken.

Kommunikation

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Telefon: 07144 - 17531

Adresse

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